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Die Jäger der Raubkopierer ziehen Bilanz
1. Die Jäger der Raubkopierer ziehen Bilanz
Die Initiative "Raubkopierer sind Verbrecher" der deutschen Filmindustrie hat neue Zahlen präsentiert. Zwar verwies man am Mittwoch in Leipzig auf erste Erfolge, die man im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen verzeichnen könnte, aber der Durchbruch bei der Bekämpfung illegaler Downloads ist definitiv noch nicht gelungen.
Die „Zukunft Kino Marketing GmbH“ (ZKM), die hauptverantwortlich für die Kampagne ist, teilte im Vorfeld der Games Convention mit, dass allein im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 290.550 Raubkopien sichergestellt wurden. Sehr beliebt sei die DVD von „Good Bye Lenin“ gewesen, deren illegale Kopien 2004 mehr als 700.000 Mal verkauft wurden. Die Raubkopien hätten einen Schaden von 1,06 Milliarden Euro verursacht, sagte ein Sprecher. Dienstleister wie Kopierwerke, Spediteure, Filmvorführer und Übersetzungsbüros seien davon betroffen. Zudem entgingen dem Staat durch die nicht gezahlte Umsatzsteuer 124 Millionen Euro.
Die einzige Meldung, die der ZKM-Verband als erstes positives Signal in seinen Bemühungen gegen die Filmpiraterie wertet, scheint etwas fadenscheinig: Der Download von Filmen, die bereits vor dem offiziellen Kinostart ins Netz gestellt wurden, lag im ersten Halbjahr 2004 bei nur noch 13 Prozent. Im Jahr davor waren es 24 Prozent. Klingt nach einem Strohhalm, an dem man sich festhalten und hochziehen möchte.
Der Sprecher verwies darauf, dass das illegale Herunterladen, Anbieten und Kopieren von Filmen mit Gefängnis bis zu fünf Jahren bestraft werde. Um dieser Drohung Nachdruck zu verleihen, wurde die Aktion „Knast on Tour“ ins Leben gerufen, die Aufklärungsarbeit rund um das Thema Filmraubkopien leisten soll. Der mitgebrachte „rollende Knast“, in dem man probesitzen und erfahren darf, wie es im Gefängnis wäre, ist bislang durch acht deutsche Städte getourt und macht nun bis Sonntag Station auf der GC.
2. Fast 1.400 Raubkopierer angezeigt
Auch die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), die im Auftrag der Filmbranche und der Entertainmentsoftware-Industrie arbeitet und die Verbreitung von Raubkopien eindämmen soll, hat gestern Bilanz gezogen. In Hamburg wurde bekannt gegeben, dass im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 1.391 Strafverfahren gegen Raubkopierer eingeleitet wurden. Es gab Razzien in 1.006 privaten Haushalten, Firmenbüros und Industrieanlagen.
Unter anderem habe es einen Mann erwischt, der auf einem Limburger Flohmarkt Raubkopien verkauft hatte. Bei ihn zu Hause stellte man später mehr als 1.000 CDs und DVDs sicher. Er wurde zu einer Haftstrafe von sechs Monaten und einer Geldstrafe von 3.000 Euro verurteilt. Ein Berliner, der sein Konto durch den Verkauf von Spiel- und Filmkopien aufbesserte, musste 4.500 Euro zahlen.
Jan Scharringhausen, Leiter der GVU-Rechtsabteilung, betonte, Raubkopierer müssten mit zunehmend höheren Strafen rechnen. Der GVU gehören mehr als 80 Unternehmen und Verbände an. Seit 1984 unterstützt das Team aus juristischen, kriminalistischen und technischen Experten die Strafverfolgungsbehörden.
3. DVD-Brenner bedrohlicher als Tauschbörsen
Sowohl die ZKM als auch die GVU halten die zunehmende Verbreitung von Brennern für ein großes Problem. 28 Millionen Deutsche haben laut ZKM inzwischen Zugriff auf einen CD-Brenner, 3,1 Millionen besitzen in ihrem Haushalt einen DVD-Brenner und 1,1 Millionen dürfen ihren DVD-Rekorder bedienen.
Wer selbst kein Gerät zur Vervielfältigung von Musik und Filmen hat, lässt sich einen Silberling beschreiben. Einer Studie zufolge hat sich im ersten Halbjahr 2004 jeder dritte Deutsche ab zehn Jahren eine CD-ROM oder DVD gebrannt oder brennen lassen. Dabei seien 13 Prozent der CD- und 55 Prozent der DVD-Rohlinge mit Spielfilmen bespielt worden. Als Quellen für die Daten wurden Raubkopien, die Original-DVD oder Internet-Tauschbörsen aufgeführt.
$this->formaturl('http://www.giga.de/index.php?storyid=124568&pageid=31046&page=1','Quelle')
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19.08.2005 15:50 |
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Arisss 
back to the rulez

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LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
was soll ich jetzt dazu sagen
hmmm habs gelesen und kann nur den Kopf schütteln, manche Raubkopierer werden hart bestraft, manchmal auch härter als Kinderficker, weil die kommen in die Anstalt (weil sie ja angeblich geisteskrank sind) aber die Raubkopierer müssen gleich haftstrafe haben
man Deutschland mach die Augen auf
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19.08.2005 17:51 |
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Chillkroete 
Profi


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jo arisss hast recht..finds shon krass das mit vergewaltigung und raubkopien
also n vergewaltigung is jawohl 10000 ma so schlimm wie ein film zu brennen..kriegen die reichen säcke halt paar euros weniger aber ich glaub, dass das denen nicht wirklich stört da die noch ihre millionene verdienen
aber naja die müssen sich halt wichtig machen
__________________ __..::$$ For all my underground DJ's $$::..__

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19.08.2005 17:56 |
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Budd Hello 
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"Knast on Tour" .. ... . Was nen Driss!
Worin ich in dem ganzen Dschungel
immernoch Aufklärungsbedarf
erwarte, was denn nun an
den ganzen Tauschbörsen und
Filesharing-Proggis legal
und was als illegal definiert ist..
Das Programm ist an und für sich
legal, bloß die Nutzung dann
widerrechtlich oder wie versteh' ich das?
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19.08.2005 18:08 |
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DonDaniele018 unregistriert
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selbst schuld wenn pc magazine zeigen wie man die neuesten streifen aus den netz zieht.
vor 5jahren war das ganz anders, weil es noch nicht so bekannt war.
find das auch ein bisschen beschiss. man darf sich per videorekorder eine serie aufzeichnen aber man darf die nicht downloaden. da stimmt doch was nicht
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19.08.2005 18:14 |
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emo
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solange sie kinderschänder mit bewährungen davon kommen lassen ist doch alles in ordnung
also die leute die lieder downloaden...unerhört...die arme musikindustrie
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20.08.2005 10:19 |
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